Leider sind Identitätsdiebstahl und Kontoübernahmen eine sehr reale Gefahr, von der jedes Jahr Millionen von Menschen betroffen sind. Betrüger sind mittlerweile Experten darin, die Leichtgläubigkeit der Menschen auszunutzen, sodass selbst Sicherheitsexperten zu Opfern werden können.
Es ist an der Zeit, unsere Cybersicherheitsgewohnheiten zu überdenken. Hier ist eine kurze Liste unserer schlimmsten und gefährlichsten Cybersicherheitsgewohnheiten mit einfachen Schritten, um sie zu ändern.
Deaktivieren Sie die automatische WLAN-Verbindung für Ihr Smartphone
Fast jedes Einkaufszentrum, jede Bibliothek, jedes Café und jedes Bürogebäude bietet kostenloses WLAN an. Deaktivieren Sie die automatische Verbindungsfunktion auf Ihren Geräten, da Hacker mit billigen Geräten in diesen Räumen herumstreifen, um Ihre Anmeldedaten und Daten über Man-in-the-Middle-Angriffe (MITM) zu stehlen.
Schützen Sie Ihre intelligenten Geräte
Der Besitz von Smart-Geräten nimmt rasant zu. Die Menschen kaufen so schnell sie können Smart-TVs, Sicherheitskameras, Smart-Kühlschränke, Staubsauger sowie Gesundheits- und Schönheitsgeräte. Das Problem ist, dass jedes Gerät einen unsicheren Kanal zu Ihrem WLAN öffnet.
Kriminelle lieben sie.
Verhindern Sie, dass Ihre Smart-Geräte zu einem Einfallstor für Ihr Heimnetzwerk werden, indem Sie sie alle über ein sicheres VPN leiten. Und denken Sie daran, die Standardpasswörter zu ändern!
Verwenden Sie einen Link-Scanner gegen Phishing
Gewöhnliche Phisher verwenden in der Regel eine breit gestreute Vorgehensweise. Sie versenden allgemeine Nachrichten an riesige Mailinglisten mit gesammelten E-Mail-Adressen. Spear-Phisher nehmen in der Betrugshierarchie eine höhere Position ein. Sie verwenden persönliche Daten, um effektivere Nachrichten zu verfassen, die sich an bestimmte Personen oder Zielgruppen richten.
Und dann können Sie sich die Phishing-Leiter bis hin zum „Whaling“ hocharbeiten, was ein erstklassiges Ziel mit viel Geld oder jemandem bedeutet, der Zugang zu einem bedeutenden Netzwerk hat.
Was haben sie gemeinsam? Sie locken Menschen dazu, auf bösartige Links oder Anhänge zu klicken. Sie leiten Sie auf Websites weiter, auf denen sie Ihre Anmeldedaten und persönlichen Informationen stehlen oder Ihr Gerät mit Malware infizieren. Die Lösung ist einfach: Verwenden Sie einen Link-Scanner, um die Gültigkeit und Sicherheit von Links zu überprüfen.
Denken Sie daran, ein Backup zu erstellen
Stellen Sie sich den schrecklichen Horror vor, wenn Sie aus Ihrem Computer ausgesperrt werden und alle Ihre Dokumente, Fotos, Filme, medizinischen Informationen und Arbeitsdaten verlieren. Nichts kann Sie auf den Schock, die Wut und die Selbstvorwürfe vorbereiten. Sie müssen von vorne anfangen, wenn Sie Ihren Computer nicht wiederherstellen können. Erstellen Sie Backups!
Bitte aktualisieren Sie Ihre Software
Kriminelle nutzen Schwachstellen in Betriebssystemen, Browsern und Apps aus. Sie haben es auf PCs, Mobiltelefone und sogar IOT-fähige Geräte abgesehen. Aktivieren Sie automatische Updates und klicken Sie auf „Upgrade“, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
Vermeiden Sie unsichere Websites
SSL-Zertifikate (das Vorhängeschloss oben links in der URL) sind mittlerweile im Internet allgegenwärtig, da sie einfach und sogar kostenlos zu installieren sind. Eine Website ohne Verschlüsselung (eine Nicht-HTTPS-Website) ist entweder so veraltet, dass sie mit ziemlicher Sicherheit unsicher ist, oder sie ist wissentlich bösartig. Betrüger können alles abfangen, was Sie auf gefährlichen Websites tun.
Schützen Sie alle Ihre Geräte
Wenn Sie legitime Software verwenden, ist Ihr PC möglicherweise relativ sicher, insbesondere wenn Sie eine der vielen Linux-Distributionen verwenden. Aber wussten Sie, dass es in offiziellen Play Stores Hunderttausende von bösartigen oder schlecht programmierten mobilen Apps gibt? Malware-Apps können Ihre Tastatureingaben protokollieren, Ihre Anrufe aufzeichnen, Live-Chats abfangen und die Kamera und das Mikrofon Ihres Geräts aktivieren, ohne dass Sie es merken. Sichern Sie also alle Ihre Geräte, nicht nur Ihren Laptop!
Einige abschließende Ratschläge zu gefährlichen Gewohnheiten im Bereich Cybersicherheit
Verwischen Sie nicht die Grenzen zwischen Ihrem Arbeitsleben und Ihren privaten Aktivitäten. Registrieren Sie sich beispielsweise niemals mit Ihrer Arbeits-E-Mail-Adresse auf Einzelhandels-Websites. Große Unternehmen werden ständig gehackt, was wiederum Ihre Arbeits-E-Mail-Adresse und Ihr Passwort gefährden kann. Geben Sie Hackern keinen versehentlichen Zugriff auf Ihr Arbeitsnetzwerk! Es ist viel sicherer, Geschäftliches und Privates getrennt zu halten.
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- Auf „Aktuelles Wissen“ hat Mariana Schwedt ein Zuhause gefunden, das ihren Werten und ihrer Leidenschaft für das Teilen von Wissen entspricht. Hier erforscht sie eine breite Palette von Themen, von den neuesten wissenschaftlichen Durchbrüchen bis hin zu gesellschaftlichen Entwicklungen und kulturellen Phänomenen. Dabei zeichnet sich ihre Arbeit durch eine klare, journalistische Handschrift aus, die auf Fakten und Recherche basiert.
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