
Der Wohnungsbau im Bergischen Land steht vor großen Herausforderungen. In Remscheid ist die Zahl der Baugenehmigungen 2024 auf nur zwölf gesunken, während der jährliche Bedarf mit rund 300 neuen Wohneinheiten um ein Vielfaches darüber liegt. Gleichzeitig sind die Immobilienpreise in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 15 Prozent gestiegen, die Mieten sogar um über 20 Prozent. Angesichts hoher Baukosten und langer Wartezeiten auf Handwerker stellen sich viele Eigentümer die Frage: Welche Arbeiten lassen sich selbst erledigen – und wo ist der Fachbetrieb unverzichtbar?
Zwischen Förderprogrammen und Fachkräftemangel: Der Status quo ist kompliziert
Die öffentliche Hand unterstützt den Wohnungsbau mit umfangreichen Programmen. KfW-Kredite für klimafreundlichen Neubau bieten bis zu 150.000 € pro Wohneinheit. Die NRW.BANK vergibt zinsgünstige Darlehen, und auch die Stadt Remscheid fördert Bau und Modernisierung. All dies klingt nach besten Voraussetzungen für eine boomende Baubranche, doch es gibt einen Haken: Gerade die Handwerksbetriebe der Region hadern mit einem akuten Fachkräftemangel; jeder dritte Betrieb kann derzeit nicht all seine Stellen besetzen. Das bekommen auch die Kundinnen und Kunden zu spüren: Besonders im Sanitär-, Heizungs- und Elektrobereich muss man mit langen Wartezeiten rechnen, obwohl die Kapazitätsauslastung im Baugewerbe auf 78 Prozent gesunken ist.
DIY oder Profi? Die Gretchenfrage im Badezimmer
Wenn zeitnah kein Handwerksbetrieb greifbar ist, einfach mal selbst die Ärmel hochkrempeln und dabei auch noch bares Geld sparen? Wenn es in diesem Zusammenhang um die Badsanierung geht, scheiden sich die Geister. Einfache Arbeiten wie das Streichen von Wänden, der Austausch von Armaturen oder das Anbringen von Accessoires lassen sich mit etwas Geschick tatsächlich selbst erledigen. Anders sieht es bei anspruchsvolleren Aufgaben aus.
- Fliesenarbeiten: Wer ein Badezimmer fliesen möchte, benötigt nicht nur das richtige Material, sondern auch Erfahrung im Umgang mit Untergrund, Abdichtung und präziser Fugenarbeit.
- Sanitärinstallation: Fehler bei Wasser- und Abwasserleitungen können teure Folgeschäden verursachen und sind im Schadensfall oft nicht versichert.
- Elektrik: Arbeiten an der Elektroinstallation sind laut deutscher Gesetzgebung aus gutem Grund dem Fachbetrieb vorbehalten.
Die Verlockung, durch Eigenleistung Kosten zu sparen, mag auch angesichts gestiegener Handwerkerpreise groß sein. Doch gerade im Bad lauern Risiken: Undichtigkeiten führen zu Feuchtigkeitsschäden, unsachgemäß verlegte Fliesen sind kein schöner Anblick und lösen sich oft schon nach vergleichsweise kurzer Zeit. Wer auf Nummer sicher gehen will, setzt auf professionelle Beratung und hochwertige Materialien – etwa von spezialisierten Anbietern wie https://www.fero-term.at, die ein breites Sortiment an schönen Fliesen und Verlegematerial vorhalten.
Sicherheit und Barrierefreiheit werden immer wichtiger
Ein Blick auf die Auswahl von Wand- und Bodenbelägen nebst entsprechendem Zubehör lässt bereits erkennen: Der Großteil des Materials erweist sich als pflegeleicht und einfach zu reinigen – wobei man beim Frühjahrsputz natürlich noch etwas mehr ins Detail gehen kann. Doch Optik und Handhabung sind nur zwei aus einer ganzen Reihe von wichtigen Faktoren: Energetische Effizienz, Barrierefreiheit und Langlebigkeit spielen bei der Badplanung ebenfalls eine immer größere Rolle – nicht zuletzt wegen der alternden Bevölkerung in Remscheid.
Deshalb gewinnt auch das Thema Sicherheit immer mehr an Bedeutung. Doch nicht nur für ältere Menschen, auch für Familien mit Kindern ist die Wahl von Fliesen mit optimaler Rutschhemmung von zentraler Bedeutung. Die Auswahl ist gewaltig – doch bei einer Fachberatung erfährt man genau, welche Fliesen die individuell richtigen sind.
Übrigens zahlt sich die Beratung und Durchführung durch den Fachbetrieb häufig nicht nur im Hinblick auf Qualität und Sicherheit aus: Auch im Hinblick auf laufende oder künftige Fördergelder sind die Profis stets auf dem neuesten Stand.
Fazit: Mit kluger Abwägung fährt man am besten
Natürlich ist es verlockend, wenn man gewünschte oder gar notwendige Arbeiten ohne Wartezeit selbst durchführen kann. Dennoch sollte man alle Faktoren von der Qualität über die Optik bis hin zur Sicherheit im Blick behalten. Im Zweifel ist der Profibetrieb immer die bessere Wahl – auch wenn das womöglich mit einer gewissen Wartezeit verbunden ist. Übrigens spricht die hohe Auslastung eines Handwerksbetriebes oft bereits für qualitativ beste Arbeit.
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- Auf „Aktuelles Wissen“ hat Mariana Schwedt ein Zuhause gefunden, das ihren Werten und ihrer Leidenschaft für das Teilen von Wissen entspricht. Hier erforscht sie eine breite Palette von Themen, von den neuesten wissenschaftlichen Durchbrüchen bis hin zu gesellschaftlichen Entwicklungen und kulturellen Phänomenen. Dabei zeichnet sich ihre Arbeit durch eine klare, journalistische Handschrift aus, die auf Fakten und Recherche basiert.
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